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Willkommen auf Naturfoto-Wildlife.de

Gerne führe ich Sie hier durch die kleinen und großen Wunder der Natur und gebe Ihnen zum Thema Naturfotografie Tipps und Anregungen. Da der Naturpark Steinhuder Meer meine Heimat ist, gewinnen Sie hier einen Eindruck über dessen reichhaltige Fauna und Flora. Aktuelle Informationen aus der zauberhaften und interessanten Welt der Naturfotografie können sie im Blog nachlesen. Verbringen Sie eine entspannende Zeit auf diesen Seiten und geniessen die Schönheit unserer Pflanzen- und Tierwelt. Fragen beantworte ich gerne und schnell in meinen Gästebuch oder per Email.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Wolter

Neu im Blog

  • Aufbau der Tropfenfotografie

    Aufbau der Tropfenfotografie

    Bereits im Winter 2013 begann ich mich für diese Art der Highspeedfotografie zu interessieren. So begann ich mit der einfachsten Art der Tropfenfotografie mit den simpelsten Hilfsmitteln. Einem Infusionset aus der Apotheke als Tropfenspender, einem einzigen Blitzgerät und viel Glück und Geduld. Über das Jahr las ich mich im Internet schlau über das Thema und kaufte mir mehrere Speedliteblitzgeräte die sich in der Leistung bis auf 1/128 reduzieren ließen.

    Jetzt habe ich mir einen funktionalen Tisch gebaut, der flexibel umbaubar ist und mir auch die Möglichkeit gibt andere Bereiche der experimentellen Fotografie zu erkunden. Der Tisch besteht im Grunde aus dem Schienensystem eines ausgemusterten Wohnzimmertisches welcher sich mit den Schienensystem (eingebauter Drahtzug) verlängern ließ um eine weitere Tischplatte in der Mitte einzusetzen. Ich glaube jeder kennt diese Art Tische die ich meine.

    Nun habe ich die Schienen auf eine Holzplatte geschraubt, in der Schiene 4 horizontale Latten verschraubt und 6 vertikale Latten so gefertigt das sie sich auf die horizontalen Latten stecken lassen. Die Latten sind mit durchgängigen Fräsungen versehen um völlig variabel Querlatten mit Schrauben und Flügelmutter anzubringen. An diese wird bei der Tropfenfotografie der Tropfenspender und die Lichtschranke befestigt.

    So sieht die Anlage komplett aus. Die Blitze stehen rückseitig hinter der halb Lichtdurchlässigen weißen Acrylplatte.

    Aufbau1 klein blog

    Die analoge Steuerung funktioniert mit drei Drehreglern. Einer zum bestimmen der Tropfengröße, einer stellt den Abstand zwischen 2 Tropfen ein und der dritte Regler stellt stellt den Abstand zwischen verschiedenen Durchläufen ein. Schließlich soll das Wasser sich vor dem nächsten Foto ja auch erst wieder beruhigen.
    Die Steuerung gibt die Befehle an das angeschlossene Magnetventil über ein Kabel weiter. Das Magnetventil öffnet sich also so wie in der Steuerung angegeben und lässt das Wasser aus dem Tropfenspender in die Düse tropfen.

    Dann fällt der Tropfen durch eine Lichtschranke die ca. 15cm unterhalb der Düsenöffnung angebracht ist. Wird der Lichtstrahl durch einen Wassertropfen unterbrochen löst die Lichtschranke über ein Kabel die Kamera aus. Auf dem Blitzschuh ist ein Funksender angebracht welcher das Speedlight Blitzgerät auslöst das als "Master" eingestellt ist. Der Masterblitz löst die 3 anderen Blitze aus die hinter der Acrylplatte stehen und im Modus "Slave" laufen. Wichtig ist das alle Blitze auf 1/128 oder mindestens auf 1/64 Leistung eingestellt sind. Auf den Blitzen selber sind transparente Farbfolien von "LEE" mit Tesafilm aufgeheftet. Damit wird das farbige Licht erzeugt. Die Plazierung der Blitze muss vor jedem Shooting erst einmal "ausgeschossen" werden.

    Es macht wenig Sinn jetzt hier weitere Tipps zu geben. Wer sich damit beschäftigen möchte muss sich selber jedesmal sein Setup auf seine Bedürfnisse einrichten und viel Probieren und Erfahrungen sammeln die auf sein Gerät abgestimmt sind. Der wertvollste Tipp den ich geben kann ist die Suchfunktion bei Youtube. Dort gibt es sehr viele erklärende Filme zu dem Thema zu sehen. Der Aufbau ist im Grunde bei allen Fotografen gleich. Ich finde es auch gut wenn man die Tricks nicht verrät welche man sich durch viel Überlegung selbst erarbeitet hat und die Fotos erst recht individuell machen.
    Gerade das experimentieren macht die Tropfenfotografie richtig interessant, denn dabei entstehen wirklich einzigartige und überraschtende Skulpturen.

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