Ein Erfahrungsbericht über das "Bigma" aus Sicht des Naturfotografen. Ich hatte mir das "Bigma" ausgesucht weil es die für meine Zwecke erforderliche Brennweite besitzt und weil es auch für Hobbyfotografen noch erschwinglich ist. Als ich das Objektiv das erste mal in der Hand hielt, war ich doch schon über das Gewicht erschrocken.
1842 Gramm liest sich leichter als man es mit der Hand und angeschlossener Spiegelreflexkamera trägt. Trotzdem hat man auch gleich das Gefühl ein unheimlich wertiges Produkt gekauft zu haben. Der Zoomring ließ sich zu Anfang noch recht schwer drehen aber jetzt nach einem Jahr in Gebrauch geht es recht flüssig und gleichmäßig zu zoomen. Das fokussieren ist sehr schnell und dank HSM auch sehr leise. Der Fokus sitzt bei meinen Objektivauf den Punkt.
Da ich immer ein Stativ und Kabelauslöser verwende konnte ich mich noch nicht über unscharfe Bilder beschweren.Ausgenommen ist der übliche Ausschuß durch Bewegungsunschärfe der Motive. Die beste Abbildungsleistung bei 500mm Brennweite ist bei verwendeter Blende 8. Das habe ich natürlich nicht nachgemessen, es ist eine Einschätzung nach Durchsicht meiner Fotoergebnisse. Die Allerbesten Fotos mache ich damit in dem Brennweitenspekrum zwischen 300-400mm. Dort erzielen auch schon größere Blende eine gute Schärfe.
Portraitaufnahmen mit Brennweiten zwischen 50-70mm - kein Problem und da zeigt auch die Anfangsblende 4.0 ihre Stärken bei der Freistellung vom Hintergrund. Natürlich kauft sich niemand das Bigma um damit Portraits aufzunehmen. Dafür ist es einfach zu unhandlich. Aber es kann dies im Notfall sehr gut.
Der größte Vorteil dieses Objektives ist sicherlich der große Zoombereich. Ich sitze sehr häufig in meinem Tarnzelt und fotografiere Singvögel und plötzlich setzt sich ein Eichelhäher oder Specht recht dicht vor das Zelt.
Bei einer Festbrennweitevon 400 oder 500mm kann man dann nur noch den Kopf aufnehmen. Beim Bigma ist das anders, einfach rauszoomen und ich kann auch von den größeren Tieren Aufnahmen mit dem ganzen Körper machen. Flugaufnahmen welche ich häufig hier bei uns am Steinhuder Meer mache bewältigt das Sigma auch ganz ordentlich.
Mein Fazit:
Wer sich für ein Zoomobjektiv für Tieraufnahmen entscheidet macht mit dem Sigma 50-500 nichts verkehrt. Das Festbrennweiten von der Abbildungsqualität besser sind ist logisch. Da sind ja auch viel weniger Linsen verbaut wo das Licht durch muss, zudem sind die nur für eine Brennweite berechnet. Ich behauptedas Sigma ist in dem Brennweitenbereich das beste was es für günstiges Geld zu kaufen gibt. Tamron hat ein 200-500mm Objektiv auf den Markt, welchses sicher auch gut ist aber das leise HSM und der größere Brennweitenbereich sprechen für das Sigma. Das Manko am Sigma ist das hohe Gewicht. Das Stativ sollte sehr stabil sein. Aufnahmen aus der Hand sind bei dem Sigma kaum in höherer Qualität zu machen.
Da ich immer ein Stativ und Kabelauslöser verwende konnte ich mich noch nicht über unscharfe Bilder beschweren.Ausgenommen ist der übliche Ausschuß durch Bewegungsunschärfe der Motive. Die beste Abbildungsleistung bei 500mm Brennweite ist bei verwendeter Blende 8. Das habe ich natürlich nicht nachgemessen, es ist eine Einschätzung nach Durchsicht meiner Fotoergebnisse. Die Allerbesten Fotos mache ich damit in dem Brennweitenspekrum zwischen 300-400mm. Dort erzielen auch schon größere Blende eine gute Schärfe.
Portraitaufnahmen mit Brennweiten zwischen 50-70mm - kein Problem und da zeigt auch die Anfangsblende 4.0 ihre Stärken bei der Freistellung vom Hintergrund. Natürlich kauft sich niemand das Bigma um damit Portraits aufzunehmen. Dafür ist es einfach zu unhandlich. Aber es kann dies im Notfall sehr gut.
Der größte Vorteil dieses Objektives ist sicherlich der große Zoombereich. Ich sitze sehr häufig in meinem Tarnzelt und fotografiere Singvögel und plötzlich setzt sich ein Eichelhäher oder Specht recht dicht vor das Zelt.
Bei einer Festbrennweitevon 400 oder 500mm kann man dann nur noch den Kopf aufnehmen. Beim Bigma ist das anders, einfach rauszoomen und ich kann auch von den größeren Tieren Aufnahmen mit dem ganzen Körper machen. Flugaufnahmen welche ich häufig hier bei uns am Steinhuder Meer mache bewältigt das Sigma auch ganz ordentlich.
Mein Fazit:
Wer sich für ein Zoomobjektiv für Tieraufnahmen entscheidet macht mit dem Sigma 50-500 nichts verkehrt. Das Festbrennweiten von der Abbildungsqualität besser sind ist logisch. Da sind ja auch viel weniger Linsen verbaut wo das Licht durch muss, zudem sind die nur für eine Brennweite berechnet. Ich behauptedas Sigma ist in dem Brennweitenbereich das beste was es für günstiges Geld zu kaufen gibt. Tamron hat ein 200-500mm Objektiv auf den Markt, welchses sicher auch gut ist aber das leise HSM und der größere Brennweitenbereich sprechen für das Sigma. Das Manko am Sigma ist das hohe Gewicht. Das Stativ sollte sehr stabil sein. Aufnahmen aus der Hand sind bei dem Sigma kaum in höherer Qualität zu machen.
Hinweis: Das Sigma gibt es mittlerweile auch mit Bildstabilisator (OS)
